Soul Hub XXVI: Wo geht´s hier zum Bahnhof? Virtueller Overload oder echter Kundenkontakt.


Soul Hub XXVI: Wo geht´s hier zum Bahnhof? Virtueller Overload oder echter Kundenkontakt.

Unserer 26. SoulHub widmet sich den verschiedenen Kommunikationswegen mit den Kundys.

Gemeinsam ergründen wir, ob es in der aktuellen, digitalen Welt ein großes Bedürfnis nach persönlichem, face-to-face Kontakt gibt und wie Unternehmen sowohl analoge als auch digitale Kommunikationskanäle effektiv nutzen können.

Wo und wann gibt es Bedarf nach persönlichem Kontakt?
Vertrauen schaffen und Missverständnisse minimieren.

Vorteile digitaler Kommunikationswege:
Effizienz, Schnelligkeit und eine breite Erreichbarkeit. Anfällig für Fehlkommunikation und das Fehlen emotionaler Nuancen.

Kombination von analog und digital:
Sowohl-als-auch statt entweder-oder?

Unsere Experten geben wertvolle Einblicke und praktische Tipps zur effektiven Nutzung verschiedener Kommunikationskanäle.
Diskutiere mit uns und entdecke neue Wege, um Ihre Kundenbeziehungen zu stärken und Kommunikationshindernisse zu überwinden.

mitmachen, mitdiskutieren, mitdenken.

Recap

„Mehr Kundy-Kontakt wagen!“

Wie viel Kundy-Kontakt wollen wir wagen? Die digitale [automatisierte] Kommunikation entwickelt sich scheinbar immer mehr zum Standard. Funnel-Systeme, die nach dem Prinzip „Wenn dieses Kundenprofil, dann sende diese emotionale Ansprache“ funktionieren, scheinen effektiv und effizient zu sein. Sie sind zunehmend auch mit künstlicher „emotionaler Intelligenz“ angereichert und suggerieren, perfekte Automaten für Kundygewinnung und -betreuung zu sein.

Ob automatisiert oder manuell, die ausschließliche oder überwiegende Kommunikation über E-Mail, Messengerdienste, Sprachnachrichten oder andere digitale Medien birgt ihre Tücken.

Echter kKundenkontakt Sauna oder Digital

Der Vorteil unidirektionaler Kommunikation liegt auf der Hand: Wir können unsere Antwort sorgfältig vorbereiten, also analysieren, bewerten, abwägen und nicht zuletzt das Risiko minimieren. Auch eine Nacht darüber geschlafen zu haben, hat schon viele Beziehungen gerettet. Der abgeschossene Pfeil ist unwiederbringlich.

Der Gedanke an einen Anruf oder gar ein Treffen mit Kundys vor Ort löst bei manchen bereits Panikattacken aus. Telefonphobie ist heute schon ein Problem, weil Menschen nicht mehr in der Lage sind, Sachverhalte schnell und einfach zu klären und sich stattdessen in aufwendigen und somit teuren Schriftverkehr verfangen.

Gleichzeitig verlieren wir an Authentizität und der Fähigkeit zum Live-Dialog. Persönlicher oder telefonischer Kontakt wird immer mehr zum Wagnis, wenn wir nicht mehr in der Lage sind, die Stimmung einzufangen, hineinzuhören und Mimik sowie Gestik zu verstehen. Doch nur so können echte, dauerhafte Beziehungen entstehen. Emotionen beeinflussen Kaufentscheidungen mehr als Fakten und mehr, als wir es vermuten. Das persönliche Kauferlebnis vor Ort beeinflusst unser semantisches Gedächtnis. Eine emotionale Beziehung zeichnet sich durch Vertrauen, Verständnis und Verzeihen aus.

Wir verzeihen Mängel am Produkt oder einer Dienstleistung schneller, wenn eine positive emotionale Bindung besteht, und räumen eine zweite Chance ein. Gleichzeitig bietet es die Möglichkeit, die eigentlichen Bedürfnisse zu verstehen und Ursachen für Mängel zu erkennen und zu beheben.

Wie so häufig gibt es kein „entweder“ oder „oder“, sondern ein „und“. Wir müssen nur den Trend zu einer vollständigen zeitversetzten oder KI-gesteuerten Kommunikation unterbrechen.

Lasst uns viel persönlichen Kontakt wagen. Wir entwickeln damit langfristige Kundybeziehungen, die kurzzeitigen Störungen widerstehen.

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