Soul Hub XXIX Wert-Verständnis


Soul Hub XXIX Wert-Verständnis

Im 29. SoulHub setzen wir unsere Reihe zum Thema Werte fort.
Diesmal widmen wir uns der Unverständlichkeit und Akzeptanz von Werten. Warum fällt es uns manchmal schwer, Werte anderer zu verstehen oder zu akzeptieren? Und warum können wir uns nur schlecht auf sich rasant verändernde Wertegerüste und komplexe Wertehierarchien einlassen?

In dieser Diskussionsrunde betrachten wir, wie sich Werte unterschiedlicher Unternehmen und Mitarbeitys gegenseitig ergänzen, beeinflussen und im jeweiligen System entfalten können. Es geht darum, Offenheit für andere Perspektiven zu entwickeln und zu erkennen, wie wichtige Werte die Basis für eine produktive und harmonische Zusammenarbeit schaffen können.

Diskutiere mit unseren Expertys, wie Werte als Fundament dienen können, um langfristigen Erfolg und ein starkes Gemeinschaftsgefühl zu fördern. Wir besprechen praktische Ansätze und Strategien, wie Werte in der täglichen Praxis gelebt und kultiviert werden können, um ein inspirierendes Arbeitsumfeld zu schaffen.

Sei dabei und entdecke, wie wir gemeinsam eine wertebasierte Zukunft gestalten können.
Auch dieser 29. SoulHub bietet eine Plattform für tiefgehende Diskussionen und wertvollen Austausch zu einem der zentralen Themen unserer Zeit.


mitmachen, mitdiskutieren, mitdenken.

Equalizer Management

Recap

"Ich bin die Moral. Die anderen sind anders."

Es ist ganz normal, dass wir die Welt aus unserer Perspektive betrachten und sowohl die Sonne als auch alle Planeten um uns kreisen sehen. So haben wir auch eine ganz individuelle über Wahrheit.

Die meisten unserer Handlungen und Entscheidungen erfolgen intuitiv, ohne, dass wir die Kognition bemühen müssen oder wollen. So auch die Einschätzung, ob diese Handlungen mit unseren Werten im Einklang sind. So, wie wir beim Werfen oder Fangen eines Balls nicht erst Flugbahn, Gravitation, Luftwiderstand oder Gewicht berechnen, gleichen wir nicht dauernd bewusst unser Wertesystem ab. Was richtig oder falsch ist, scheint bereits tief in unserem Wesen verankert und zur Gewohnheit geworden. Erst bei vermeintlichen „Verstößen“ anderer werden wir aufmerksam und urteilen schnell und unbarmherzig.

Nestlé? böse! Fleisch essen? böse! Fußball WM in Katar? böse!

Die Wertegemeinschaft schlägt Alarm beim Abweichen von der Norm. Der Social Media Provider schlägt Alarm bei Verstößen gegen die Policy - die wir nicht lesen, kennen, anerkennen sondern aus Gewohnheit per Checkbox abhaken! Dein Konto ist gesperrt. Erklärungen unerwünscht.

Doch wie entstehen diese so tief verankerten Werte, die wie Kletten am Wollpulli haften? Haben wir gründlich recherchiert, abgewogen, verglichen und uns bewusst dafür entschieden oder doch eher wider besserem Wissens einem „argumentum ad verecundiam“ verfallen? Influencys als Werte-Spawn?

Aber nicht nur Autoritäten aus Fleisch und Blut beeinflussen und manipulieren unsere Überzeugungen. Es existiert bereits ein Trend zu einem uneingeschränkten Glauben an die Kompetenz, Neutralität und Vollständigkeit einer künstlichen Intelligenz (AI-Fundamentalismus). Dass dahinter Algorithmen von Menschen entwickelt wurden und werden scheint unwichtig oder irrelevant. Schließlich „heilt“ diese Intelligenz ja unsere menschliche Unvollkommenheit und entwickelt uns zum „Guten“.

Nein, wir erleben hier eine gefährliche Entwicklung und können nicht früh genug damit anfangen, unsere Sinne zu schärfen und lernen, dieser einfachen Verführung zu widerstehen. Was „gut“ ist entscheiden wir. Gut für uns als Individuum und/oder gut für uns als Gesellschaft/Gruppe/Gemeinschaft/Community. Wir müssen die Deutungshoheit über das Wertesystem behalten und weiterentwickeln! Wir müssen unsere Fähigkeit, Sachverhalte zu verifizieren und diese zu kommunizieren nutzen und unsere Sinne für die existenzielle Bedeutung unserer Werte entwickeln.

Dabei darf das Urteil nicht endgültig sein. Nur ein offener Diskurs mit Andersdenkenden ermöglicht es, Hinter- und Beweggründe zu verstehen und Gemeinsamkeiten zu entdecken. Ja, es fällt unglaublich schwer, andere Werte zu tolerieren oder respektieren, insbesondere wenn es sich um interkulturelle Ideologien handelt. Aber solange es keine übergeordnete Instanz gibt, die über richtig oder falsch entscheidet, werden wir gegenseitige Werte vernetzen müssen anstatt sie zwanghaft hierarchisch zu ordnen. Es hilft kein „toll“ oder „nicht toll“ sondern gelebter Pragmatismus im Stile polynesischer Segler. Das soll nicht bedeuten, dass wir ohne Navigation durch die Welt gehen. Werte dienen unser Orientierung. Wir müssen sie als Ordnungsparameter wahrnehmen, aber auch regelmäßig hinterfragen.

Überall, wo sich Menschen vernetzen, entsteht gleichzeitig eine Werte-Vernetzung.

Auch unsere Mukana Polis war bereits nach wenigen Wochen überholt. Wir haben sie gemeinsam weiterentwickelt und werden dies auch weiterhin tun.

Equalizer-Management?

Wie gehen wir als Unternehmys damit um? Ein wesentlicher Schritt ist die Erkenntnis, das Unternehmen als „Menschen“ funktionieren und die Bereitschaft, Unterschiede zu respektieren. Dazu gehört es, den Drang nach Steuerung und Kontrolle durch das Management zu unterdrücken und die Frequenz-Ausschläge aufzugreifen und nutzbar zu machen.

Wir bewahren deine DNA!

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Die kostenlose Testphase endet am 01.03.2025.

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